Im Zuge der Gemeindereform 1975 wurden ehemals selbständige Gemeinden in größere Städte eingemeindet. Da nun diese Gemeinden ihre Selbständigkeit aufgeben mussten, wurde ihnen in der Gemeindeordnung die Möglichkeit der Ortschaftsverfassung gegeben. Dies bedeutet eine örtliche Verwaltung und einen Ortschaftsrat als eigenständiges Beschlussorgan für den örtlichen Bereich.
Die räumliche Abgrenzung der Ortschaften, die Zahl der Mitglieder des Ortschaftsrates und die über die gesetzlichen Vorgaben hinaus möglichen Entscheidungsbefugnisse sind in der Hauptsatzung geregelt.
Nach Leonberg wurden zum 1.1.1975 die Gemeinden Gebersheim, Höfingen und Warmbronn eingemeindet. Für jede dieser ehemaligen Gemeinden wurde die Ortschaftsverfassung mit einer örtlichen Verwaltung und einem Ortschaftsrat eingerichtet. Die Ortschaftsräte werden von den Bürgerinnen und Bürgern der jeweiligen Ortschaft nach den für den Gemeinderat geltenden Bestimmungen gewählt.
ehrenamtlichen Ortschaftsrätinnen und Ortschaftsräten.
Weitere Informationen zu den Mitgliedern der Ortschaftsräte finden Sie hier in unserem Ratsinformationssystem.